
Michael Pfister von der Commerzbank berichtet, dass die Bank of Japan (BoJ) die Zinsen nach der Anhebung im September unverändert ließ. Mit dem Hinweis, dass der zugrunde liegende Preisdruck das Ziel von 2 % erreicht habe, gab sie jedoch ein geldpolitisch restriktives Signal. Eine weitere Zinserhöhung im Dezember gilt als zunehmend wahrscheinlich und ist nahezu vollständig eingepreist. Zusätzliche Hinweise von Notenbankchef Kazuo Ueda könnten dem japanischen Yen kurzfristig etwas Auftrieb geben.

„Wie erwartet hat die Bank of Japan vor wenigen Stunden ihren Leitzins unverändert gelassen. Alles andere wäre angesichts der Zinserhöhung im September eine große Überraschung gewesen.“
„Zwar haben Notenbankvertreter zuletzt angedeutet, dass sich das Tempo der Zinserhöhungen beschleunigen könnte, doch dürften sie wohl kaum derart schnell handeln. Allerdings hat die BoJ ein geldpolitisch restriktives Signal gesendet: Erstmals wurde darauf hingewiesen, dass der zugrunde liegende Preisdruck das Ziel von 2 % erreicht habe.“
„Nach diesem Hinweis dürfte die weitere Zinserhöhung im Dezember, die auch wir erwartet hatten, dennoch näher rücken.“
„Sollte BoJ-Gouverneur Kazuo Ueda auf der Pressekonferenz um 6:30 Uhr britischer Zeit weitere Hinweise hierzu geben, könnte der Yen erneut leicht zulegen, auch wenn der Zinsschritt im Dezember inzwischen nahezu vollständig eingepreist ist.“
(Dieser Artikel wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt und von einem Redakteur geprüft. Mehr erfahren.)