
Die Huthi im Jemen erklärten am Sonntag, sie würden den König-Khalid-Flughafen in der saudi-arabischen Hauptstadt Riad weiterhin angreifen, wie Reuters berichtete. Die Ankündigung erfolgte wenige Stunden, nachdem das Königreich mitgeteilt hatte, dass der Flugbetrieb trotz wiederholter Angriffe der Huthi wieder aufgenommen worden sei.
Der Militärsprecher der Huthi, Yahya Saree, drohte, der Flughafen werde „niemals sicher sein“, und forderte Fluggesellschaften, Flughafenpersonal und Reisende auf, ihn nicht zu nutzen. Saree erklärte, die Gruppe habe „drei Militäroperationen mit Dutzenden ballistischen Raketen durchgeführt“, und behauptete, der Angriff auf den Flughafen habe sein Ziel erreicht.

Die militante Gruppe griff außerdem den internationalen König-Fahd-Flughafen in Dammam, den Flughafen Nadschran und den Luftwaffenstützpunkt Khamis Mushait in Saudi-Arabien an.
Eine von Saudi-Arabien geführte Koalition berichtete am Wochenende, sie habe zwei ballistische Raketen abgefangen und zerstört, die von den Huthi im Jemen in Richtung Taif und Yanbu abgefeuert worden seien.
WTI-Öl ist eine Rohölsorte, die an internationalen Märkten gehandelt wird. WTI steht für West Texas Intermediate und zählt neben Brent und Dubai Crude zu den drei wichtigsten Rohölsorten. Aufgrund seiner relativ geringen Dichte und seines niedrigen Schwefelgehalts wird WTI auch als „leicht“ beziehungsweise „süß“ bezeichnet. Es gilt als hochwertiges Öl, das sich leicht raffinieren lässt. WTI wird in den Vereinigten Staaten gefördert und über den Knotenpunkt Cushing verteilt, der als „Kreuzung der weltweiten Pipelines“ gilt. Die Sorte dient als Referenz für den Ölmarkt, und ihr Preis wird häufig in den Medien zitiert.
Wie bei allen Vermögenswerten sind Angebot und Nachfrage die wichtigsten Einflussfaktoren für den Preis von WTI-Öl. So kann das weltweite Wirtschaftswachstum die Nachfrage steigern, während ein schwaches globales Wachstum den gegenteiligen Effekt haben kann. Politische Instabilität, Kriege und Sanktionen können das Angebot beeinträchtigen und die Preise beeinflussen. Die Entscheidungen der OPEC, eines Zusammenschlusses bedeutender Ölförderländer, sind ein weiterer wichtiger Preisfaktor. Auch der Wert des US-Dollars beeinflusst den Preis von WTI-Rohöl, da Öl überwiegend in US-Dollar gehandelt wird. Ein schwächerer US-Dollar kann Öl daher erschwinglicher machen und umgekehrt.
Die wöchentlichen Berichte zu den Öllagerbeständen des American Petroleum Institute (API) und der US-Energieinformationsbehörde (EIA) beeinflussen den Preis von WTI-Öl. Veränderungen der Lagerbestände spiegeln Schwankungen von Angebot und Nachfrage wider. Zeigen die Daten einen Rückgang der Bestände, kann dies auf eine gestiegene Nachfrage hindeuten und den Ölpreis nach oben treiben. Höhere Bestände können auf ein größeres Angebot hinweisen und die Preise unter Druck setzen. Der API-Bericht erscheint jeden Dienstag, der EIA-Bericht am darauffolgenden Tag. Die Ergebnisse fallen in der Regel ähnlich aus: In 75 % der Fälle weichen sie um höchstens 1 % voneinander ab. Die EIA-Daten gelten als zuverlässiger, da sie von einer staatlichen Behörde stammen.
Die OPEC (Organisation erdölexportierender Länder) ist ein Zusammenschluss von zwölf Ölförderländern, die bei halbjährlichen Treffen gemeinsam über die Förderquoten der Mitgliedsländer entscheiden. Ihre Entscheidungen wirken sich häufig auf die Preise von WTI-Öl aus. Beschließt die OPEC, die Quoten zu senken, kann dies das Angebot verknappen und die Ölpreise steigen lassen. Erhöht die OPEC die Förderung, hat dies den gegenteiligen Effekt. OPEC+ bezeichnet einen erweiterten Zusammenschluss, dem zehn weitere Länder angehören, die nicht Mitglied der OPEC sind. Das bedeutendste davon ist Russland.